Kunststoffbeschichtung für den Rahmen
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Lennerocker
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- Registriert: 11. November 2007, 10:33
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Kunststoffbeschichtung für den Rahmen
Hallo zusammen!
Habe mir im E-Bay einen Rahmen für sagenhafte 16,01 Euro geschossen.
Jetzt hab´ich die möglichkeit, über meinen Nachbarn, das Teil kompl. Kunststoffbeschichten zu lassen.
Find´ich vom Prinzip her nicht schlecht, nur hab ich leichte bdenken was der TÜV dazu sagt.
Hat jemand von Euch damit schon Erfahrungen gemacht?
Habe mir im E-Bay einen Rahmen für sagenhafte 16,01 Euro geschossen.
Jetzt hab´ich die möglichkeit, über meinen Nachbarn, das Teil kompl. Kunststoffbeschichten zu lassen.
Find´ich vom Prinzip her nicht schlecht, nur hab ich leichte bdenken was der TÜV dazu sagt.
Hat jemand von Euch damit schon Erfahrungen gemacht?
Mein Herz schlägt für das Sauerland!
Hallo,
den Bereich an dem das Massekabel angeschlossen wir muss natürlich von der Beschichtung befreit werden.
Der Übergang vom Motor zum Rahmen (dort wird die "Hauptmasse" übertragen) sollte auch hergestellt werden. Da es dann aber zur Oxidation führen kann, habe ich die Stelle so gelassen und ein seperates Massekabel aus der Lima gelegt. Es kann auch an irgendeiner anderen Stelle die Masse vom Motor zum Rahmen hergestellt werden. Das sieht aber nicht so schön aus.
Übrigens kann die seperate Masse, gerade bei den 6V Anlagen, Wunder wirken,- auch ohne Kunstoffbeschichtung.
den Bereich an dem das Massekabel angeschlossen wir muss natürlich von der Beschichtung befreit werden.
Der Übergang vom Motor zum Rahmen (dort wird die "Hauptmasse" übertragen) sollte auch hergestellt werden. Da es dann aber zur Oxidation führen kann, habe ich die Stelle so gelassen und ein seperates Massekabel aus der Lima gelegt. Es kann auch an irgendeiner anderen Stelle die Masse vom Motor zum Rahmen hergestellt werden. Das sieht aber nicht so schön aus.
Übrigens kann die seperate Masse, gerade bei den 6V Anlagen, Wunder wirken,- auch ohne Kunstoffbeschichtung.
Schöne Grüsse
Erik
Erik
Uups,
da fällt mir noch was ein. Am Rahmen, genauer Lenkkopf, ist die Fahrzeugidentnummer eingeschlagen. Dieser Bereich muss lesbar bleiben und beim nächsten TÜV-Besuch solltest Du auch komplett neue Fahrzeugpapiere (neuer Brief), passend zu der Ident-Nummer dabei haben. Was der Spaß kostet und wie es geht weiß ich nicht. Aber hier im Forum wird Dir bestimmt geholfen. TÜV-Profis voran.
Ich hoffe, Du hast zum Rahmen auch Papiere dazu bekommen.
Kopf hoch
Gunnar
da fällt mir noch was ein. Am Rahmen, genauer Lenkkopf, ist die Fahrzeugidentnummer eingeschlagen. Dieser Bereich muss lesbar bleiben und beim nächsten TÜV-Besuch solltest Du auch komplett neue Fahrzeugpapiere (neuer Brief), passend zu der Ident-Nummer dabei haben. Was der Spaß kostet und wie es geht weiß ich nicht. Aber hier im Forum wird Dir bestimmt geholfen. TÜV-Profis voran.
Ich hoffe, Du hast zum Rahmen auch Papiere dazu bekommen.
Kopf hoch
Gunnar
Honda: XL500R-1982 / Forza 350-2022
Aprilia: Moto 6.5-1996 / SR50-1997
Die besten Kapitäne stehen an Land!
WAFI: Wind assisted freaking idiot
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Hallo,
sind die Papiere nicht dabei?
Das mit der Rahmennummer am Lenkkopf ist wichtig. Durch die Beschichtung kann es passieren das die Nummer nicht lesbar ist. An meinen Rahmen habe ich die Identnummer, vor der Beschichtung, mit einem Fräser, vertieft.
Ansonsten kommt es auf den Beschichter an!
Es sollte auf jeden Fall in der Firma gestrahlt werden, in der auch beschichtet wird. Nach dem Motto: "Gib dem Rost keine Chance".
Und am besten kennen sich die Kollegen auch noch mit Motorrädern aus. Nichts ist schlimmer als ein "zubeschittestes" Gewinde oder ein Sitz des Lenkkopflagers, usw.
sind die Papiere nicht dabei?
Das mit der Rahmennummer am Lenkkopf ist wichtig. Durch die Beschichtung kann es passieren das die Nummer nicht lesbar ist. An meinen Rahmen habe ich die Identnummer, vor der Beschichtung, mit einem Fräser, vertieft.
Ansonsten kommt es auf den Beschichter an!
Es sollte auf jeden Fall in der Firma gestrahlt werden, in der auch beschichtet wird. Nach dem Motto: "Gib dem Rost keine Chance".
Und am besten kennen sich die Kollegen auch noch mit Motorrädern aus. Nichts ist schlimmer als ein "zubeschittestes" Gewinde oder ein Sitz des Lenkkopflagers, usw.
Schöne Grüsse
Erik
Erik
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Lennerocker
- Frischling

- Beiträge: 9
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Hallo,
die Papiere sind natürlich passend zum Rahmen dabei.
Wegen der Rahmennummer hab´ich nochmal gefragt, ist aber wohl beim beschichten kein Problem, da dieser Bereich kompl. vom Lack befreit wird und die Beschichtung nur unwesentlich dicker wie die Lackschicht ist.
Die Gewindebohrungen und Aufnahmen für Gabel, Schwinge etc. soll ich vorher mit alten Schrauben, bzw Gewindestange und Unterlegscheiben verschliessen.
Wenn das Teil fertig ist, wird wohl noch ein paar tage dauern, stell ich mal ein Bild ein. Bin selbst schon schwer gespannt wie´s aussieht!
die Papiere sind natürlich passend zum Rahmen dabei.
Wegen der Rahmennummer hab´ich nochmal gefragt, ist aber wohl beim beschichten kein Problem, da dieser Bereich kompl. vom Lack befreit wird und die Beschichtung nur unwesentlich dicker wie die Lackschicht ist.
Die Gewindebohrungen und Aufnahmen für Gabel, Schwinge etc. soll ich vorher mit alten Schrauben, bzw Gewindestange und Unterlegscheiben verschliessen.
Wenn das Teil fertig ist, wird wohl noch ein paar tage dauern, stell ich mal ein Bild ein. Bin selbst schon schwer gespannt wie´s aussieht!
Mein Herz schlägt für das Sauerland!
Hallo Lenne,
die Gewindebohrungen würde ich nur für's Strahlen verschließen. Ich habe Gewindestangen abgelängt und einen Schlitz reingesägt (wie bei Madenschrauben). Auf die Art wurde der Rahmen nicht durch Schraubenköpfe abgedeckt.
Vor dem Beschichten habe ich diese Schrauben aber wieder entfernt. Wenn du sie erst nach dem Beschichten rausdrehst, wird dir rings um die Schraube die Beschichtung abplatzen. Dann kann Feuchtigkeit unter die Kunsstoffschicht kriechen, der Rahmen rostet, der Kunsstoff blättert ab
.
Besser ist es daher, die Gewinde ungeschützt zu lassen und nach dem Beschichten nachzuschneiden. Macht nicht viel Arbeit. Du musst nur bei den Federbeinaufnahmen an der Schwinge (betrifft die S) und bei den Schrauben für die Fußrasten aufpassen. Das sind Feingewinde. Eventuell kannst du die Schrauben opfern, die du vor dem Strahlen reingedreht hast (die kannst du eh wegwerfen, weil die Zinkschicht weg ist). 2-3 mal längs schlitzen, dann können sie ähnlich wie Gewindeschneider wirken. Zum Nachschneiden in Kunststoff könnte das reichen. Sonst musst du dir halt einen entsprechenden Gewindeschneider ausleihen.
Das Lenkkopf- und Schwingenlager mit Gewindestangen und Beilagscheiben zu verschließen ist perfekt. Durch die Bohrung für das Lenkschloss rieselt zwar trotzdem eine Handvoll Sand ins Lenkkopflager (bei der S), zumindest bei mir hat das aber nichts gemacht.
Außerdem habe ich vor dem Strahlen die Stoßdämpferaufnahme am Rahmen mit einem Stück Schlauch o.ä. geschützt (betrifft wieder nur die S).
Nach dem Beschichten platzt natürlich auch am Lenkkopf- und Schwingenlager der Kunststoff ab, wenn du die Beilagscheiben einfach abschlägst. Ich habe versucht, sie mit einem Teppichmesser "abzuschneiden", nachdem ich das bemerkt hatte. Ging ganz gut.
Zuletzt musst du an einigen Stellen den Rahmen wieder blank machen. Zum einen an den Massepunkten (bei der S gibt es zwei: Einen vom Kabelbaum und einen - kann man leicht vergessen - von der Zundspule. Die Zündspule muss an einem blankem Rahmenstück verschraubt sein). Zum anderen überall da, wo die Teile plötzlich nicht mehr passen
. z.B. Stoßdämpfer in die Aufnahme, Ständer an Rahmen oder auch der Motor
. Der Materialauftrag von Kunststoff ist doch ein ganzes Stück dicker als Lack. Wenn es nur noch ein bißchen klemmt, bringt dich auch Silikonspray weiter.
Hoffe, das hilft ein bißchen. Viele Grüße,
Dominik
die Gewindebohrungen würde ich nur für's Strahlen verschließen. Ich habe Gewindestangen abgelängt und einen Schlitz reingesägt (wie bei Madenschrauben). Auf die Art wurde der Rahmen nicht durch Schraubenköpfe abgedeckt.
Vor dem Beschichten habe ich diese Schrauben aber wieder entfernt. Wenn du sie erst nach dem Beschichten rausdrehst, wird dir rings um die Schraube die Beschichtung abplatzen. Dann kann Feuchtigkeit unter die Kunsstoffschicht kriechen, der Rahmen rostet, der Kunsstoff blättert ab
Besser ist es daher, die Gewinde ungeschützt zu lassen und nach dem Beschichten nachzuschneiden. Macht nicht viel Arbeit. Du musst nur bei den Federbeinaufnahmen an der Schwinge (betrifft die S) und bei den Schrauben für die Fußrasten aufpassen. Das sind Feingewinde. Eventuell kannst du die Schrauben opfern, die du vor dem Strahlen reingedreht hast (die kannst du eh wegwerfen, weil die Zinkschicht weg ist). 2-3 mal längs schlitzen, dann können sie ähnlich wie Gewindeschneider wirken. Zum Nachschneiden in Kunststoff könnte das reichen. Sonst musst du dir halt einen entsprechenden Gewindeschneider ausleihen.
Das Lenkkopf- und Schwingenlager mit Gewindestangen und Beilagscheiben zu verschließen ist perfekt. Durch die Bohrung für das Lenkschloss rieselt zwar trotzdem eine Handvoll Sand ins Lenkkopflager (bei der S), zumindest bei mir hat das aber nichts gemacht.
Außerdem habe ich vor dem Strahlen die Stoßdämpferaufnahme am Rahmen mit einem Stück Schlauch o.ä. geschützt (betrifft wieder nur die S).
Nach dem Beschichten platzt natürlich auch am Lenkkopf- und Schwingenlager der Kunststoff ab, wenn du die Beilagscheiben einfach abschlägst. Ich habe versucht, sie mit einem Teppichmesser "abzuschneiden", nachdem ich das bemerkt hatte. Ging ganz gut.
Zuletzt musst du an einigen Stellen den Rahmen wieder blank machen. Zum einen an den Massepunkten (bei der S gibt es zwei: Einen vom Kabelbaum und einen - kann man leicht vergessen - von der Zundspule. Die Zündspule muss an einem blankem Rahmenstück verschraubt sein). Zum anderen überall da, wo die Teile plötzlich nicht mehr passen
Hoffe, das hilft ein bißchen. Viele Grüße,
Dominik
